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Kundalini

in Spiritueller Satanismus 15.02.2021 19:42
von amanda2001 • Adeptin | 17 Beiträge | 28 Punkte

Ave Satanas Brüder und Schwestern,

An dieser Stelle mal was zur Kundalini und zur Kundalini-Kraft.

1. Was ist Kundalini

Kundalini (Sanskrit, kuṇḍalī śakti, eine Form der Devi, Kundalini-Schlange, „Schlangenkraft“) bezeichnet eine intantrischen Schriften beschriebene ätherische Kraft im Menschen. Im Tantrismus spricht man metaphorisch von einer schlafenden, zusammengerollten Schlange ( Sanskrit: kundula " gerollt, gewunden"), wie sie in jeden Menschen am untersten Chakra liege.

2. Kundalini - Kraft
Nach der tantristischen Lehre wohnt in jedem Menschen eine Kraft, die Kundalini genannt wird. Diese befindet sich gemäß dem Tantrismus ruhend am unterem Ende der Wirbelsäule und wird symbolisch als eine im untersten Chakra schlafende zusammengerollte Schlange dargestellt. Sie gilt als die der Materieam nächsten stehenden Kraft im Menschen. Durch yogische Praktiken soll sie erweckt werden können und aufsteigen, wobei die transformierenden Hauptenergiezentren oder Chakren durchstoßen werden ( Satchakrabedha " Sechschakradurchstechen"). Erreicht sie das oberste Chakra, soll sie sich der mit der kosmischen Seele vereinigen und der Mensch höchstes Glück erlangen. Erst hier vereinigt sie sich nach tantristischen Lehren in ihrer transformiert Form mit dem komisch - spirituellen Kräften. Da das Aufsteigen der Energie nach den klassischen Lehren auch Gefahren in sich birgt, sollten eine gute Vorbereitung und ein innerer Reinigungsprozess entscheidend sein, weshalb viele Schulen zuerst das Herzzentum entwickeln. Es gibt immer wieder Fälle, die Tantriker als ,,spontanes Erwachen" der Kundalini interpretieren.

Auch einige Vertreter der früheren westlichen Psychologie Beschäftigten sich mit dem Kundalini - Phänomenen, allen voran, der Schweizer Psychologe Carl Gustav Jung.

3. Der Kundalini - Prozess
Um diese „physopsychische“ ätherische Energie zu aktivieren, wurden mehrere Methoden entwickelt, wie Kundalini-Yoga. In einer ersten Stufe versucht der Adept Lebensweise, Ernährung, Verhalten und Charakter mittels Meditation und ähnlicher Praktiken zu schulen und zu reinigen, die je nach Tradition sehr unterschiedlich sein können. Manchmal kündet das Höhere Selbst mittels Träumen das Erwachen der Kundalini an.[5] Das Sich-Regen der zuvor schlafenden Kundalini führt zu erhöhter Körpertemperatur, die aber nicht mit hohem Fieber zu vergleichen ist. Einmal aktiviert, entwickelt der Kundalini-Prozess eine gewisse Eigendynamik, die zu steuern durch weiteres sorgfältiges Training gelernt werden muss. In der Regel hat der Prozess starke Auswirkungen auf die Befindlichkeit der betreffenden Person und kann selbst zu unangenehmen und unerwünschten Nebeneffekten führen.

Das Aufsteigen der Kundalini soll in der Regel stufenweise erfolgen und sie soll sich sogar wieder zurückziehen können, wird das dritte Energiezentrum in der Nabelgegend nicht erreicht. Nur selten steigt sie nach tantrischer Auffassung bis zum Kronenchakra, wo sich das „reine Bewusstsein“ (bzw. Shiva) befindet. Dann beginnt nach Auffassung einiger Richtungen der eigentliche Kundaliniprozess, der als ein Wechsel von aufsteigendem, warmen und absteigendem, kühlen Energiefluss beschrieben wird.

Die verschiedensten Yoga-Richtungen befassen sich mit dem Thema Kundalini. Die meisten Yoga-Asanas dienen allerdings nicht direkt der Erweckung der Kundalini. Manche Yoga-Schulen beschäftigen sich ausdrücklich mit der Kundalini und wollen mit ihren Übungen den Körper auf den heiklen Prozess der emporsteigenden Kundalini vorbereiten. Dabei wird darauf geachtet, dass die Chakren gereinigt und „durchlässig“ werden, damit die Kundalini ungehindert aufsteigen kann.

Kundalini-Praxis verschiedener Yoga-Richtungen

- Beim Kundalini-Yoga ist schon am Namen der starke Bezug auf die Kundalini-Kraft erkennbar. Wie beim Yoga insgesamt gibt es auch innerhalb des Kundalini-Yoga wiederum unterschiedliche Schulen oder Richtungen.

- Typisch für die Yoga-Praxis der von Yogi Bhajan im Westen bekannt gemachten Richtung sind körperlich fordernde Übungen mit schnellen Bewegungsabläufen, kombiniert mit Ruhephasen und Meditation.

- Auch im Kriya Yoga werden bestimmte Übungen zur Erweckung der Chakras und die sogenannten Kriyas (Reinigungsübungen) gelehrt. Sie sollen der Vorbereitung des Körpers und der systematischen Erweckung der Kundalini dienen.

- Im Sahaja Yoga soll die Kundalini spontan und sanft erweckt werden. Im Gegensatz zu den beschriebenen schmerzhaften Erfahrungen soll die Erweckung der Kundalini hier als freudvolles Gefühl und in Form von spürbaren kühlen Vibrationen auf den Händen und über dem Kopf erfahren werden.

4. Kundalini - Yoga

Kundalini-Yoga ist eine Yoga-Praxis, die besonders im Tantrismus eine wichtige Rolle spielt. Ähnliche Formen sind Laya-Yoga oder Tantra-Yoga. Auch im Sikhismus kennt man eine spezifische Form des Kundalini-Yoga, die von Yogi Bhajan in den Westen gebracht wurde. Ebenso spielt auch im Kriya Yoga die Kundalini eine Rolle.

Shakta-Tantra und Kundalini-Yoga wurden zum ersten Mal in der westlichen Kultur von Sir John Woodroffe unter dem Pseudonym „Arthur Avalon“ in dem Buch „The Serpent Power“ (1919) beschrieben. In dem Buch wurde teilweise einer der wichtigsten Texte des Kundalini-Yoga übersetzt: Das sechste Kapitel von Purnanandas Shritattvacintamani. Dieses Kapitel heißt 'Spiegel der sieben Chakren' (Satcakranirupana) und stellt die detaillierteste und einflussreichste Betrachtung zum Kundalini-Yoga dar.

Das Ziel des Kundalini-Yoga ist die Erweckung der Kundalini und ihr Aufsteigen durch die Chakren ins oberste Chakra, das Sahasrara, um Erleuchtung zu erfahren: denn im Tantra wird das als Erlangen oder Vereinigung mit Atman, dem kosmischen Bewusstsein (Shiva) mit der göttlichen Energie (Shakti) angesehen. Der Prozess der yogischen Praxis soll dazu dienen, die Nadis und die Chakren zu reinigen und letztere zu öffnen, damit die aufsteigende Kundalini nicht blockiert wird. Mit jedem Chakra sind nach der tantrischen Lehre ein bestimmter Bewusstseinszustand und bestimmte Siddhi assoziiert. Zur Praxis gehören Asana, Pranayama, Mudras, Mantras und Visualisierungen.

Das Aufsteigen der Kundalini soll schließlich zu Samadhi und Mukti führen, und es wird angenommen, dass beide nicht ohne die Erweckung der Kundalini möglich seien. Auch andere Yogaformen wie Bhakti-Yoga oder Raja Yoga können nach den yogischen Lehren zum Aufstieg der Kundalini führen. Wichtig beim Erwecken der Kundalini ist nach diesen Lehren die Reinheit des Körpers, der Nadis, des Geistes und des Intellekts, so dass viele Methoden der vorbereitenden Reinigung dienen.

Im Hindu-Tantra werden viele Praktiken des Kundalini-Yoga nur an Eingeweihte weitergegeben.

Kundalini-Yoga nach Yogi Bhajan

Im Westen sehr verbreitet ist eine Form des Kundalini-Yoga, die von dem Sikh Yogi Bhajan gelehrt wurde. Im Gegensatz zum Hatha-Yoga sind die Übungen oft dynamische Bewegungsabläufe, aber auch dem Hatha-Yoga verwandte Asanas. Die Meditation legt den Fokus auf Mantren, die aus dem Sikhismus stammen und sich auf die heilige Schrift Adi Granth beziehen oder direkt aus ihr übernommen wurden (vgl. Mul Mantra), es gibt jedoch auch andere Meditationen. Auch Mudras, Pranayama, innere Konzentrationspunkte und Bandhas werden verwendet. Typisch für diese Form des Yoga ist die häufige Praxis des Feueratems.

Eine Übungsreihe wird als Kriya bezeichnet. Eine typische Kriya besteht z. B. aus 45 Minuten körperlichen Übungen und Haltungen, kombiniert mit Pranayama, Konzentration auf das sogenannte „Dritte Auge“, dem Mantra Sat Nam („wahre Identität“), auf das sich beim Einatmen und Ausatmen konzentriert wird. Dann folgen 15 Minuten Entspannung im Liegen und einer daran anschließenden Meditation (z. B. mit Mantren).

Im Rahmen dieser Schule des Yoga wird auch eine geistige Heilkunst, Gatka (Stock- und Schwertkampf), Yoga für Schwangere und yogische Ernährung und Lebensführung gelehrt.

Die Praxis dieser Yogaform hängt nicht von einer bestimmten Religion ab, ist aber von den Lehren des Sikhismus geprägt.

5. Ist Kundalini - Yoga gefährlich?

„Kundalini Yoga wird deshalb als gefährlich angesehen weil sich Menschen mit erweckter Kundalini nicht mehr kontrollieren lassen. Sie sind bewusst, frei, intelligent und glücklich. Und solche Menschen lassen sich einfach nicht von Institutionen und anderen Personen kontrollieren.

6. Begleiterscheinungen
Als Begleiterscheinung der aufsteigenden Kundalini werden körperliche Auswirkungen beschrieben, die durch den heftigen Energiefluss verursacht werden sollen. Zu ihnen gehören Hitzewallungen, d. h. ein Gefühl anflutender Wärme, Kälteschübe, Zuckungen (unwillkürliches Schütteln, Zittern, plötzliche Nickbewegungen des Kopfes), chronische und zeitweilige Schmerzen im ganzen Körper, die sich diagnostisch schwer erfassen lassen, Stechen (wie ein Biss) im großen Zeh und am ganzen Leib, Taubheitsgefühl der Hände und Füße bis hin zum ganzen Körper, Schwankungen des Sexualtriebs, plötzliche Lautäußerungen und Gefühlsausbrüche (Lachen, Weinen), ekstatische Glückseligkeit, innere Bilder und Visionen.[6]

Das körperliche Symptom der „Erhitzung“ wird von einigen Schulen des tibetischen Buddhismus durch bestimmte Techniken gezielt hervorgerufen. Eine klassische Methode, das Tummo, besteht darin, im Winter in Eiswasser getränkte Wolldecken auf dem nackten Körper zu trocknen. Auf diese Weise soll die Beherrschung der Körpertemperatur unter extremen Bedingungen geübt werden.

7. Kundalini - Meitation
Die Kundalini-Meditation ist eine von Bhagwan Shree Rajneesh (Osho) entwickelte aktive Meditation. Spezifisch ist die schüttelnde Bewegung zu Beginn.

Charakter
Die Kundalini-Meditation zählt wie die Dynamische Meditation, No Dimensions Meditation, Mandala Meditation, Whirling Meditation und die Nataraj-Meditation zu den aktiven Meditationstechniken, in denen körperliche Aktivität eine zentrale Rolle spielt. Die starke Ausrichtung auf Bewegung soll körperliche und emotionale Spannungen abbauen. Das Ziel ist es, von Aktion – also körperlicher Bewegung – zu "In-Aktion" zu gelangen, von Außenorientierung zu Innenschau – und von da zur inneren Ruhe und zur Stille.

Durch die schüttelnden Bewegungen, einem wesentlichen Charakteristikum der Kundalini-Meditation (genannt auch Kundalini-Schüttelmeditation), wird laut Osho die Kraft der Kundalini, auch Schlangenkraft genannt, aktiviert.

Ablauf
Die Kundalini-Meditation besteht aus vier Phasen zu je 15 Minuten, also insgesamt 1 Stunde. Chaitanya Hari (Georg Deuter) hat die Musik dafür komponiert. Sie wird oft am späten Nachmittag zum Ausklang des Tages gemacht. Die einzelnen Phasen sind: Schütteln, Tanzen, Meditation und Stille.

Die Kundalini-Meditation soll zuerst zu erhöhter Durchblutung und Herzfrequenz, dann zu niedrigerem Blutdruck, niedrigerer Herzfrequenz, Muskelentspannung, verstärkter Alpha- und Theta-Gehirnwellen sowie gesteigerter Aufmerksamkeit führen.


Hail Satan!

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#2

RE: Kundalini

in Spiritueller Satanismus 20.02.2021 10:21
von Samael • Adept | 106 Beiträge | 201 Punkte

Ave Satanas Schwester Amanda !
Ein wirklich Aufschluss reicher Bericht . Ich bin der Meinung das Kundalini Yoga zu einer Spirituellen Entwicklung sowie zu inneren Wohlbefinden beiträgt und habe es vor einiger Zeit angefangen . Um es wirklich zu beurteilen können mache ich es noch nicht lange genug .
Hail Satan ! Hail.Luzifer !

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#3

RE: Kundalini

in Spiritueller Satanismus 20.02.2021 12:46
von amanda2001 • Adeptin | 17 Beiträge | 28 Punkte

Ave Satanas Bruder Samael,

Ich selbst habe auch kaum Erfahrungen mit dem Thema. Fande es jedoch interessant und habe recherchiert und bin selbst am überlegen mit dem Kundalini -Yoga anzufangen.

Hail Satan!

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